Werkzeug­konstruktion

Die Grundlage für die Bereitstellung eines Qualitätsproduktes ist die Konstruktion. Unsere Konstruktionsabteilung beschäftigt 15 erfahrene Konstrukteure, die modernste Konstruktionssoftware einsetzen. Dies reduziert nicht nur die Herstellungszeit von Produktionsteilen, auch die menschliche Fehlerquote wird dadurch stark verringert. Akzeptable Dateiformate wie UGII, Catia, Parasolids und IGES-Dateien zählen dazu.

Das Team erstellt die Modelle der Werkzeugkonstruktion, welche einen vollständigen Bezug zu den verschiedenen Komponenten einer Fertigungslinie aufweisen. Dies bedeutet, dass sowohl große und kleine Änderungen an einem Produkt durchführbar sind und mit dem Kunden in allen Phasen der Konstruktion bis zur Fertigung der Präzisionsspritzgussform eingegriffen werden kann. Konstruktionsänderungen werden elektronisch in Echtzeit auf die Maschinenprogramme übertragen. Routinemäßig empfehlen die ARC Tooling Ingenieure den Kunden Lösungen zur Steigerung der Produktleistung, Produkthaltbarkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit sowohl für die ARC Tooling als auch für den Kunden.

Gusstypen

Einfachformen bieten die niedrigsten Werkzeugkosten und höchste Präzision bei der Inkaufnahme höherer Stückkosten. Mehrfachformen werden verwendet, um die Stückzahl bei geringeren Stückkosten zu erhöhen.

Mehrfachformen aus verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt, weisen sowohl die niedrigsten Werkzeugkosten als auch günstige Stückkosten auf. Allerdings stellen sich hier andere Probleme im Produktionsverfahren eines jeden Teiles dar.

Moldflow Analyse

Alle Werkzeuge der ARC Tooling durchlaufen eine gründliche Spritzgieß-Simulation.

Hierbei arbeiten ARC Tooling Konstrukteure eng mit einer ausgewählten Fachfirma mit Moldflow-Simulationssoftware zusammen, um die Werkzeugkonstruktion und den Fertigungsprozess zu optimieren, bevor das erste Stück Stahl geschnitten wird.

Konstruktion & Engineering Erfahrung

  • Etagenwerkzeuge
  • 2K Werkzeuge
  • Erweiterbare und auswechselbare Werkzeuge
  • Werkzeuge mit Sperrschwert
  • Ausdrehwerkzeug

Materialien

Die zur Fertigung der Einspritzformen genutzten Materialien reichen von Aluminium bis zu gehärtetem Stahl:

Vorgehärteter Werkzeugstahl (für mittlere Produktion, komplexere Formen)

Formen aus vorgehärtetem Werkzeugstahl sind stabil und haltbar, aber dennoch weich genug, um mit herkömmlichen Bearbeitungsverfahren, wie Fräsen und Drehen, bearbeitet zu werden. Vorgehärtete Werkzeugstahl-Formen sind typischerweise für eine Produktion von 20.000 bis 500.000 Stück vorgesehen und können eine breite Funktionspalette wie Schieber und kompliziertere Formen aufweisen.

Beispiele sind DIN 2311 und DIN 2738H

Gehärteter Werkzeugstahl (für hohe Produktion, lange Lebensdauer)

Gehärtete Stahlformen sind für die Produktion einer Stückzahl von einer Million oder mehr vorgesehen. Ihre Härte macht sie widerstandsfähig gegenüber Verschleiß durch Eigenbetrieb und dem Abrieb des Kunststoffmaterials, insbesondere bei glasfaserverstärkten Materialien. Die Hybrid-Bauweise ist sehr verbreitet, bei der Stahlteile in einer Aluminiumform verwendet werden, um einer schwachen Eigenschaft die nötige Kraft zu verleihen oder Teile einer Stahlform gehärtet sind, um Verschleiß durch rotierende oder rutschende Funktionsformen zu verhindern.

Beispiele sind DIN 2344 und DIN 2767

Weitere Stahlformen

Für Hochglanzoberflächen, die zu einer erstklassigen Qualitätsoptik poliert werden können, nutzen wir S-Star und NAK 80 von Daido.